Home Office Outfit
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Was ich als Gründerin jeden Tag trage — und warum es immer dasselbe Prinzip ist
Ich arbeite von zuhause. Ich arbeite aus dem Café. Ich arbeite aus dem Auto, aus dem Flieger, aus Hotels. Und ich habe gelernt: Was ich anziehe, entscheidet darüber, wie ich mich fühle — und wie ich arbeite.
Ich bin Raphaela, Gründerin von PUPPE Urban Clothing. Und ich trage keine Business-Kleidung. Ich trage auch keine Homewear. Ich trage beides gleichzeitig — und genau dafür gibt es PUPPE.
Das Prinzip hinter meinen Outfits
Ich brauche Kleidung, die um 8 Uhr morgens beim ersten Call gut aussieht, um 12 Uhr beim Mittagessen draußen bequem ist, und um 18 Uhr noch genauso sitzt wie am Morgen. Keine Kompromisse, keine Umziehpausen.
Das bedeutet für mich konkret: natürliche Materialien, die atmen. Schnitte, die Bewegungsfreiheit lassen. Farben, die sich mühelos kombinieren lassen. Und eine Qualität, die man sieht — auch auf dem Bildschirm.
Was ich wirklich anziehe
An den meisten Tagen beginne ich mit einer weiten Hose — die Lola in Beige oder Rust — und einem schlichten Top. Der elastische Bund sitzt den ganzen Tag ohne Druck, das Material fühlt sich auch nach Stunden noch frisch an. Dazu ein leichtes Oberteil wie das Vale Poloshirt oder das Nissa T-Shirt — beide haben durch ihre Pointelle-Struktur diese subtile Raffinesse, die einen Look aus dem Gewöhnlichen herausholt, ohne aufzufallen.
Wenn ich Calls habe oder ins Büro fahre, lege ich die Sara Strickjacke oder die Paris Bomberjacke drüber. Fertig. Kein Styling-Aufwand, kein zweites Nachdenken.
Warum weiche Stoffe kein Luxus sind — sondern Produktivität
Ich habe lange gedacht, Komfort und gutes Aussehen schließen sich aus. Das stimmt nicht. Es stimmt nur dann nicht, wenn man in die richtigen Materialien investiert. Baumwolle, Merinowolle, Kaschmir-Mix — diese Stoffe regulieren die Temperatur, kratzen nicht, verlieren nicht ihre Form. Man zieht sie an und vergisst sie. Genau das brauche ich.
Wer den ganzen Tag denkt, plant, entscheidet und kommuniziert, hat keine mentale Kapazität mehr für unbequeme Kleidung. Das klingt banal. Es ist es nicht.
Remote Work bedeutet nicht, sich gehen zu lassen
Es gibt diesen Mythos, dass man zuhause in Jogginghose arbeitet — weil es ja niemand sieht. Ich arbeite anders. Ich ziehe mich an, weil es mir sagt: heute arbeite ich. Nicht weil jemand zuschaut, sondern weil ich es mir selbst schulde.
Und wenn der improvisierte Video-Call kommt — ich bin bereit.