Produktsicherheit

 

Qualität & Sicherheit

Nur das Beste auf der Haut deines Kindes.

Kinderhaut ist keine kleine Erwachsenenhaut. Sie ist dünner, durchlässiger und nimmt Substanzen schneller auf. Was ein Kind trägt, geht teilweise durch die Haut — buchstäblich.


Warum Schadstoffe in Kleidung kein Randthema sind

Viele Textilien enthalten chemische Rückstände aus der Produktion: Formaldehyd als Knitterschutzausrüstung, Azo-Farbstoffe, die sich in krebserregende Verbindungen umwandeln können, sowie Weichmacher, Schwermetalle und Biozide aus Färbe- und Veredelungsprozessen.

Bei Erwachsenen filtert eine dickere Hornschicht vieles ab. Bei Neugeborenen und Säuglingen fehlt diese Barriere noch weitgehend — die Haut ist deutlich dünner und durchlässiger. Substanzen, die auf der Haut landen, können in den Blutkreislauf übergehen.

Noch kritischer wird es bei Kindern mit Neurodermitis, Ekzemen oder trockener Haut: Eine bereits gereizte Hautbarriere nimmt Schadstoffe noch leichter auf. Für diese Kinder ist die Wahl der Kleidung keine Komfortfrage, sondern eine medizinische.

Langzeitwirkung: Neuere Forschung zeigt, dass die Hautflora — das Mikrobiom der Haut — in den ersten Lebensmonaten geprägt wird. Chronische Reizungen durch Chemikalien aus Kleidung können diesen Aufbau stören und langfristig zu erhöhter Empfindlichkeit und Allergiebereitschaft beitragen.

Was wir konkret prüfen

Sicherheitsstufe

Klasse A

Höchste Prüfstufe — ausschließlich für Säuglinge und Kleinkinder

Schadstoffklasse

Klasse A

Strengste Grenzwerte für Formaldehyd, pH-Wert, Farbstoffe & Schwermetalle

Optische Aufheller

Keine

Kein Einsatz chemischer Weißmacher — kein Risiko für empfindliche Haut

Fluoreszenz

Geprüft & frei

Fluoreszierende Substanzen getestet — nicht vorhanden

Was das konkret bedeutet

Sicherheitsstufe A — was das heißt

Die Sicherheitsstufe A ist die höchste Prüfkategorie für Kindertextilien. Sie schreibt strenge Grenzwerte für mechanische Eigenschaften, Farbechtheiten und chemische Rückstände vor — und darf nur für Kleidung vergeben werden, die direkten Kontakt mit der Haut von Säuglingen hat.

Schadstoffklasse A — die strengsten Grenzwerte

Klasse A bedeutet: niedrigste erlaubte Mengen an Formaldehyd, enger pH-Bereich für hautnahen Einsatz, keine nachweisbaren krebserregenden Azo-Farbstoffe, Schwermetalle und Pestizide auf minimalem Niveau. Klasse B oder C wäre für Oberbekleidung akzeptabel — für PUPPE nicht.

Keine optischen Aufheller

Optische Aufheller (OBA) sind synthetische Chemikalien, die UV-Licht in sichtbares Weiß umwandeln — Stoff wirkt dadurch strahlender. Sie können bei empfindlicher Haut Reizungen und Allergien auslösen. Wir setzen sie generell nicht ein.

Fluoreszenzprüfung

Fluoreszierende Substanzen in Textilien stehen im Verdacht, bei längerem Hautkontakt Reizungen zu begünstigen. Unsere Stoffe werden darauf getestet — das Ergebnis ist negativ.